Uns war von Anfang
an klar, daß der Standort aus Funksicht nicht sehr gut
sein würde. Leider war es noch viel schlimmer, als wir
befürchtet hatten :-(
Es handelt sich um eine kleine, von Bergen umgebener Bucht.
Ostküste USA, Europa Asien und Afrika lagen hinter der
bewachsenen Felswand. Freie Sicht hat man nur in Richtung
Pazifik und Westküste USA.
Gleich nach etwa 10-15m steinigem
Strand geht es steil bergauf. Der Hang ist mit riesigen
Kakteen und dornigem Gestrüpp bewachsen.
Zwischen dem "Strand"
und dem Berg hatten die Fischer ihre Hütten gesetzt,
so daß kaum Platz zum Aufbau unserer Antennen vorhanden
war. Es gab natürlich auch keinen Platz für unsere
Zelte.
Die Fischer sind immer nur kurzzeitig auf
der Insel, denn es gibt kein Süßwasser auf Los
Frailes.
Wie schon auf vorherigen
Expeditionen, sind wir auch dieses Mal von den anwesenden
Fischern HERZLICHST aufgenommen worden. Sie halfen uns beim
Entladen unserer Geräte, besonders den beiden schweren
Stromgeneratoren (2 x 10 kW). Tag und Nacht war irgendjemand
am Kochen und man konnte unmöglich alle Leckerbissen
probieren, die angeboten wurden. (Natürlich alles auf
Fisch-Basis)
Ich möchte betonen, daß wir wie immer unvorangemeldet
auf der Insel aufgekreuzt sind! |